Rhododendronpflege

Rhododendronpflege ist kaum aufwendig

Rhododendronpflege Sie blühen ausgesprochen üppig und zahlreich, die prächtigen Blüten des Rhododendrons. Das immergrüne Blütengehölz, von dem über 1000 Arten existieren, zählt zur Familie der Heidekrautgewächse und ist auch unter den Namen Alpenrose bekannt. Bei der Rhododendronpflege ist wenig zu beachten. Was genau, das erfahren Sie hier.

Rhododendren freuen sich über einen halbschattigen Standort & sauren Boden

Oberste Priorität besitzt der Standort. Rhododendren brauchen Licht, mögen aber keinesfalls einen Platz in der prallen Sonne. Als Nachbar von schattenspendenden Bäumen blüht der Rhododendron erst so richtig auf. Ideal ist somit ein halbschattiger Standort. Und ein saurer Boden. Dieser sollte zudem noch locker, kalkfrei, wasserdurchlässig und nährstoffreich sein. Spezielle Rhododendronerde kann nachhelfen, um den Boden für das Heidekrautgewächs zu optimieren. Vor der ersten Blüte sollte der Rhododendron Dünger erhalten. Zwischen Ende Juni bis Mitte Juli erfolgt dann eine zweite Düngung. Kompost, Hornspäne oder handelsüblicher Rhododendrondünger bieten sich dafür an. Gegen Unkrautwuchs und für das Halten von Feuchtigkeit (was insbesondere für Rhododendren sehr wichtig ist) kann eine Mulchschicht aus Kiefern- oder Fichtenrinde unter der Pflanze ausgebracht werden. Diese darf bis gut drei Zentimeter dick sein. Was Rhododendren gar nicht mögen sind hohe Temperaturen. Steht die Alpenrose sogar noch in der Sonne, dann ist regelmäßiges und reichliches Gießen Pflicht. Ein auffälliges Warnsignal: eingerollte Blätter. Dadurch versucht die Pflanze Wasser am Verdunsten zu hindern. Damit die Blätter beim Gießen an heißen Sommertagen nicht verbrennen: Am frühen Morgen oder am Abend wässern und das Wasser nicht über die Blätter gießen.

Rhododendren nur schneiden, wenn es unbedingt nötig ist

Rhododendren brauchen eigentlich keinen Form- oder Rückschnitt. Falls ein Rückschnitt erforderlich ist, weil die Pflanze beispielsweise zu groß geworden ist, dann sollte dieser bis Mitte März erfolgen. Ein leichter Korrekturschnitt sollte direkt nach der Blüte erfolgen. Bei Rhododendren wird die Blütenbildung durch behutsame Schnittmaßnahmen sogar ausgezeichnet angeregt. Zu beachten ist, dass die ruhenden Knospen direkt unter dem Blattschopf liegen. Daher sollte der Schnitt immer unter einer Verzweigung erfolgen. Im Gegensatz zum Rückschnitt werden beim „Ausputzen“ tote oder nur gering belaubte Äste aus der Strauchbasis entfernt. Verwelkte Blütenstände kann man nach der Blüte vorsichtig ausbrechen. Das ist noch wichtig: Damit die Blütenknospen im Frühjahr durch späte Fröste nicht zu Schaden kommen, sollten sie kurzfristig mit Vlies abgedeckt werden.

Rhododendron können Sie bequem online bestellen: